Digitalisierung: Kein Grund zur Panik

In Deutschland sorgen sich 43 Prozent der Unternehmen, dass ihre heutigen Geschäftsmodelle – bedingt durch Industrie 4.0 und Digitalisierung – in 3-5 Jahren obsolet sein könnten. Das ist das Ergebnis einer Anfang November veröffentlichten Studie des Technologiekonzerns Dell Technologies mit Befragungen von Entscheidern zu den aktuellen Entwicklungen.

Disruptive Geschäftsmodelle von gewaltigen Start-ups wie Airbnb, Uber und Fintechs stehen nur stellvertretend für die Macht der neuen Ideen und computergestützten Technologien. Zunächst betrifft diese massive ökonomische Umwälzung vorrangig den Dienstleistungssektor, doch auch die Automobilbranche steht mit Schlagwörtern wie „Connected Car“ genauso unter einem hohen Innovationsdruck für die Integration von IT-Diensten, wie Hausbauunternehmen mit „Smart Home“-Lösungen und Handelsunternehmen mit neuen, integrierten Konzepten für den Online-Handel mit Offline-Service. Nahezu alle Bereiche von Industrie, Fertigung, Dienstleistung und Handel sind potenziell von diesen Entwicklungen betroffen.

Ein Grund zur Panik muss das nicht sein. Mindestens jedoch sollten sich Entscheider die Zeit nehmen, darüber nachzudenken, wie Sie Ihr Geschäftsmodell für die Zukunft sinnvoll, innovativ und nutzenstiftend ausrichten können. Denn es besteht immer die Chance, sich durch neue Angebote vom Wettbewerb abzugrenzen und neue Märkte zu erschließen. Und auch für den Kundenservice, die tägliche Produktivität oder interne Arbeitsprozesse kann eine Digitalisierungsstrategie durchaus sinnvoll sein, wie das Beispiel des Thüringer Traditionsbetriebes KAHLA Thüringen Porzellan GmbH belegt. KAHLA hat sich dazu entschlossen, eine Erfurter CRM-Lösung aus der Cloud einzusetzen, um den Kontakt zu den Handelspartnern qualitativ zu verbessern und die Kundenkorrespondenz zu digitalisieren. Die eigene IT durfte nicht weiter belastet werden und auch der Datenschutz war ein wichtiger Punkt in der Auswahl.

Kundenportale, E-Billing oder integrierte Kommunikation werden zunehmend zum Standard. Ob sich der Einsatz einer modernen IT-Lösung lohnt, hängt vor allem von der individuellen Arbeitsweise, den unternehmerischen Entwicklungszielen und den potenziellen Mehrwerten im operativen Geschäft ab. Eine Orientierung in diesem besonderen Themenfeld bietet der E-Book Download„TecArt Trend Atlas 2016”, den TecArt unter folgendem Weblink zur Verfügung stellt: www.tecart.de/digitaler-trendatlas-2016.

Geschäftsleitung TecArt

Geschäftsleitung (v.l.n.r. Christian Friebel, Christian Fischer, Thomas Fischer), TecArt GmbH, Erfurt