KMUs gesucht für Verbundforschung/-entwicklung zu Predictive Maintenance im Rahmen eines BMBF-Forschungsprogramms

Die Friedrich-Schiller-Universität in Jena sucht für das Verbundforschungsprogramm „Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen (Smart Services)“, welches vom Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird, Kleine und Mittlere Unternehmen für eine Zusammenarbeit. Dieses Programm spricht aufgrund seiner inhaltlichen Ausrichtung insbesondere das Thema Predictive Maintenance an. Nachfolgend lesen Sie die Eckpunkte des Programms.

In dem Förderprogramm „Smart Services“ werden insbesondere Forschungs- und Entwicklungsarbeiten gefördert, welche sich mit der Bündelung von physischen und internetbasierten Dienstleistungen beschäftigen. Teilaspekte können unter anderem Service Analytics, Datensicherheit und Datenschutz sein. Die Ergebnisse der Teilaspekte sollen wiederum Grundlage von digitalen Geschäftsmodellen bilden. Dazu wird die Entwicklung und Erprobung von integrierten Smart-Service-Plattformen gefördert. Abschließend sollen die Projektergebnisse validiert und Einführungsstrategien erprobt werden.

Gefördert werden risikoreiche Verbundprojekte, die ein arbeitsteiliges und interdisziplinäres Zusammenwirken von Unternehmen mit Hochschulen bzw. Forschungseinrichtungen erfordern, wobei eine möglichst hohe Beteiligung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) an den Verbundprojekten vom Projektträger erwartet wird. Empfehlung für die Größe des Konsortiums sind 5 bis maximal 15 Partner. Das Förderprogramm richtet sich an Vorhaben, welche eine Laufzeit von drei Jahren nicht überschreiten und Gesamtvolumen von vier bis acht Millionen Euro aufweisen. Bei dem Förderprogramm handelt es sich um einen Zuschuss, welcher Unternehmen bis zu 50 % und wissenschaftliche Einrichtungen bis zu 100 % finanziert. Einreichungsfrist einer 10-seitigen Projektskizze ist von den Antragstellern bis zum 27. Juli 2018 einzureichen. Weitere Details zum Forschungsprogramm finden Sie auf der Webseite des BMBF unter: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1668.html

Für die Zusammenstellung eines Konsortiums gibt es im Team NUCLEUS Jena bereits erste Vorstellungen. Dieser Erstaufschlag eines möglichen Konsortiums könnte in folgende fünf Gruppen zu folgenden Themen gegliedert werden:

  1. Sensorik
  • Optik und Sensorik
  • steuerungstechnische Anbindungen von optischen Sensoren an Maschinen und Echtzeitverarbeitung von Sensordaten
  • Analyse von Hochgeschwindigkeitsprozessen und Infrarot Kameras
  1. Mathematische/stochastische Algorithmen
  • Grundlagen Maschinelles Lernen – Statistische Lerntheorie
  • stochastische Datenauswertung
  1. Computing Plattformen
  • Objektklassifikation und -Analyse
  • Möglichkeiten der numerischen Simulation und darauf aufbauend der Datengewinnung
  • Systemsimulation von digitalen Zwillingen – Verknüpfung von Mess- und Simulationsdaten
  1. Kommunikationsnetzwerke
  • Internet of Things, Industrie 4.0 und Datenschutz
  • Rechtsfragen der Digitalisierung
  • Digitale Wertschöpfungskette und digitale Geschäftsmodelle

Für Fragen steht Ihnen jederzeit Herr Philip Dörr zur Verfügung. Anregungen zur Konsortialfindung- und Bildung sind natürlich auch sehr willkommen. Ein erstes Auftakttreffen ist in der 25. oder 26. Kalenderwoche zur Konsortialbildung geplant. Ziel dieses Auftakttreffens ist der Austausch über eine gemeinsame Verbundforschung im Rahmen des Forschungsprogramms “Smart Services”.